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Kindergartenumzug ist ein Abenteuer

Kindertagesstätte Hummelhus jetzt an neuem Standort in Nesse

 

Die Schmetterlinge und die Mäuse haben eine neue Unterkunft: Die Kindertagesstätte Hummelhus, in der nicht nur die beiden nach Tieren benannten Kindergruppen beheimatet sind, ist umgezogen. Am neuen Standort in der Lindenstraße 27 in Nesse ist in einer Bauzeit von knapp zwei Jahren ein moderner Neubau entstanden. Platz ist in dem barrierefreien Gebäude auf rund 700 Quadratmetern für zwei Kindergartengruppen mit je 25 Plätzen und eine Krippengruppe mit bis zu 15 Plätzen. Für die Kindergartenkinder gibt es unter anderem einen Bewegungsraum, einen Kreativraum und auch einen Ruheraum: „Hier können gerade die Kinder, die ganztags betreut werden, bei Bedarf schlafen oder bei einer Fantasiereise ein bisschen entspannen“, erklärt Einrichtungsleiterin Iris Bode, die mit ihrem Team die Räume liebevoll gestaltet hat. „Umziehen mit dem Kindergarten ist ein Abenteuer“, sagt sie schmunzelnd. So mussten beispielsweise mehr als 1000 Bücher aus der hauseigenen Bücherei mit.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden Krippe und Kita momentan im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb geführt. Offene Gruppenarbeit gibt es derzeit nicht; die während der Notbetreuung entstandenen festen Gruppen bleiben zunächst bestehen, auch wenn der Kindergarten wieder für alle angemeldeten Kinder offen steht: „Wir haben die Funktionsräume für die einzelnen Gruppen so eingerichtet, dass jeweils alles dort ist“, sagt Iris Bode über die nach wie vor erforderliche Teilung. Wenn der Normalbetrieb wieder starte, würden sie wieder ausschließlich ihrem eigentlichen Zweck zugeführt. Im großen Außenbereich stehen zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung, für die Krippenkinder gibt es ein separates Gelände.

Besonders energieeffizient und umweltfreundlich sei der Bau, betont Frank Tietjen vom Bauamt der Gemeinde Loxstedt, der die technische Planung übernommen hat. Beheizt werde das vom Architekturbüro Gerd Meyer aus Wingst entworfene Gebäude mit Erdwärmepumpen, für die mit Hilfe von fünf Tiefensonden in jeweils 100 Meter Tiefe Wärme aus der Erde geholt werde. „Die Wärme gibt es praktisch zum Nulltarif“, so der Techniker. Der bei Kälte erforderliche zusätzliche Strom werde von einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage erzeugt.

Gut drei Jahre sind seit dem Ratsbeschluss zum Bau der Kita vergangen. „Die Baugenehmigung wurde im April 2018 erteilt, Baubeginn war Mitte August 2018. Die Arbeiten waren alle im Zeitplan“, so Bauamtsleiter Sven Sonström.

Mit dem Neubau sei eine zeitgemäße Kindertagesstätte entstanden, zeigt sich Bürgermeister Detlef Wellbrock „total begeistert“. Die zentrale Lage auf der Strecke von Süd nach Nord durch die Gemeinde sei ein echter Vorteil: „Für Berufspendler, die auf ihrem Arbeitsweg hier vorbeikommen, ist die neue Krippe eine optimale Anlaufstelle“, meint er mit Blick auf die neugeschaffene Einrichtung, deren Einweihungsfeier Corona-bedingt noch warten muss. „Die Nesser sind zufrieden, viele haben schon von außen geguckt“, weiß Ortsvorsteherin Susanna Köster, die das nun viel größere Raumangebot besonders im Hinblick auf die Bewegungsmöglichkeiten „fantastisch“ findet. „Wir haben viele Neubürger bekommen, darunter sind zahlreiche junge Familien mit Kindern“, freut sie sich, dass der Bedarf gedeckt werden kann.

Die Baukosten betrugen rund 2545000 Euro, 180000 Euro gab es als Förderung vom Land Niedersachsen, 344500 Euro steuerte der Landkreis Cuxhaven bei.

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