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Mittlerinnen zwischen Ortschaft und Rathaus

Neue Ortsvorsteherinnen für Holte und Fleeste ernannt

 

Als Ortsvorsteherinnen ihre Ortschaften vertreten und Ansprechpartnerinnen für die Bürgerinnen und Bürger sein – das haben sich Ursula Baumann und Monika Marquardt vorgenommen. Beide Frauen wurden jetzt von Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) zu Ehrenbeamtinnen für die laufende Ratsperiode ernannt.

„In ihren Orten helfen Sie ja ohnehin schon mit, ab heute sind Sie offiziell im Amt und das Gesicht vor Ort“, so der Bürgermeister über die rechtlich notwendige Formalie. Einen Tag, nachdem der Rat der Gemeinde Loxstedt sich einstimmig für die beiden Frauen ausgesprochen hatte, folgte die Ernennung. „Als Ortsvorsteherinnen sind Sie ein Teil der Gemeindeverwaltung und Mittlerinnen zwischen Rathaus und Ortschaft und umgekehrt“, erläuterte der Bürgermeister im Rahmen der Feierstunde, die aufgrund der aktuellen Situation nur in sehr kleiner Runde stattfinden konnte. Ein durchaus ungewöhnlicher Start für die beiden Ortsvorsteherinnen: Zweimal im Jahr stehe eine Ortsvorsteher-Dienstbesprechung an, die momentan regelmäßig digital als Videokonferenz stattfinden würde. Und auch die sonst üblichen Ortsvorsteher-Besuche, beispielsweise zu Altersjubiläen und Goldenen Hochzeiten, müssten zurzeit kontaktlos und mit Abstand erfolgen, so der Bürgermeister über anstehende Aufgaben.

Ursula Baumann löst in Holte Annegret Onken ab. „Mein Mann und ich haben vor zweieinhalb Jahren ein Haus in Holte ganz bewusst als Altersruhesitz gekauft, kommen eigentlich aus Bremerhaven und haben die letzten Jahre aus beruflichen Gründen im Raum Aachen verbracht“, erzählt die 64-Jährige. Mit der Maßgabe, sich sozial am neuen Wohnort zu engagieren, hätte das Ehepaar, das zwei erwachsene Kinder hat, Kontakt gesucht und auch gefunden. „Es war immer klar, dass wir wiederkommen würden“, so die pensionierte Praxismanagerin über die Rückkehr in die norddeutsche Heimat.

Monika Marquardt wohnt schon seit 20 Jahren in Fleeste und übernimmt das Amt der Ortsvorsteherin von Nicole Haxsen. Sie kenne jeden und jeder kenne sie, meint sie schmunzelnd: „Viele haben schon vor ein paar Jahren gesagt, ich sollte Ortsvorsteherin werden, aber damals habe ich mir das zeitlich noch nicht zugetraut“, erzählt die 52-Jährige. Mittlerweile seien ihre Kinder erwachsen und die Situation habe sich damit verändert. „Ich bin seit 22 Jahren Zeitungsausträgerin und arbeite vormittags bei einer kleinen privaten Friedhofsgärtnerei“, bleibe ihr dennoch Zeit für die Aufgaben als Ortsvorsteherin, die in Form von zahlreichen Anliegen der Fleester auch schon direkt auf sie zukämen.

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