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Ortschaft Nesse entwickelt sich weiter

Ehemalige Hofstellen werden zu Baugebieten

Ausschuss bringt Bebauungspläne auf den Weg

Die Ortschaft Nesse kann weiter wachsen: In seiner letzten Sitzung hat der Planungs-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusausschuss die Aufstellung zweier Bebauungspläne auf den Weg gebracht. Ziel der Planungen ist es, allgemeine Wohngebiete auszuweisen. Dabei sollen zwei inmitten der Ortschaft gelegene frühere Hofstellen im Sinne einer entsprechenden Innenentwicklung revitalisiert werden. Entsprechend dem Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) soll damit einer Abwanderung der Bevölkerung entgegen gewirkt und durch eine nachhaltige räumliche Entwicklung eine hohe Lebensqualität auch für kommende Generationen gewährleistet werden.

In zentraler Lage, südlich der Lindenstraße (L 134) und nahe dem Ortskern, befindet sich der gut 6000 Quadratmeter große Bebauungsplanbereich „Kleine Wisch“, der westlich an die Straße „Am Ahlersheeden“ grenzt. Am östlichen Rande der Ortschaft, nördlich der L 134, liegt das Bebauungsplangebiet „Helmter Tor“ mit einer Grundstücksgröße von knapp 3000 Quadratmetern. Auf den rund 800 Meter voneinander entfernten und direkt an der Landesstraße gelegenen ehemaligen Hofstellen, die schon in preußischen Aufzeichnungen aus dem Jahre 1900 als landwirtschaftliche Standorte ausgewiesen sind, wurde früher Landwirtschaft betrieben.

„Wir freuen uns, für die ansässige Bevölkerung, aber auch für mögliche Rückkehrer oder Neubürger, Wohnraum in Nesse schaffen zu können“, sagt Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos). So könne ein unfreiwilliges Verlassen der Ortschaft verhindert und damit auch dem demografischen Wandel entgegen gewirkt werden. Im Hinblick auf die verkehrsgünstige Lage der Ortschaft Nesse zum Hauptort Loxstedt wolle die Gemeinde auf den beiden Grundstücken neben dem Bau klassischer Einzel- und Doppelhäuser („Kleine Wisch“) auch die Möglichkeit für den Bau von Mehrfamilienhäusern („Helmter Tor“) geben. Somit könne ein breites Angebot für die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse geschaffen werden. Die maximale Zahl der Wohnungen je Gebäude („Helmter Tor“) werde mit sieben Wohnungen festgesetzt. „Damit haben wir einen gesunden Kompromiss zwischen dem Eingriff in das Bild des näheren Umfelds und den Vorstellungen des Investors gefunden“, sagt Bauamtsleiter Sven Sonström. Die Bebauungspläne würden nun in der kommenden Sitzung des Verwaltungsausschusses am 6. Juli weiter diskutiert. Im positiven Falle würden die Aufstellung der beiden Pläne sowie die damit verbundene öffentliche Auslegung der Planunterlagen beschlossen, so Sonström.

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