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Chronik

Bis zur Schlüsselübergabe für den neuen Theatersaal im Kulturzentrum Alte Schule am 08. Oktober 2010

„Als 2005 die letzten Schüler in die neue Schule umgezogen waren, stand im Raum, dieses Gebäude zu verkaufen. Gut, dass es dazu nicht gekommen ist“. Bürgermeister Detlef Wellbrock war die Freude darüber, dass die Alte Schule in Stotel seitdem zu einem Kulturzentrum mit Veranstaltungssaal für über 150 Personen umgebaut wurde, deutlich anzumerken. Anlässlich der Fertigstellung des Saales hatte die Gemeinde zur offiziellen Übergabe eingeladen.

Die Gäste erlebten eine stimmungsvolle Feierstunde, die von Liedern des Männergesangvereins „Eintracht“ Stotel umrahmt wurde. Mit dabei waren auch die Mitglieder der lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader Gruppe Wesermünde Süd. Anke Hesemann-Prenzler, Christine Sell-Greiser, Ulf Voigts und Lienhard Varoga hatten, die von der Gemeinde beantragten und Co-finanzierte Leadermittel bewilligt. Im September 2009 hatte der Rat der Gemeinde die Zustimmung zur Übernahme der Projektträgerschaft und der  erforderlichen Mitfinanzierung zum Beantragen von EU-Leadermitteln gegeben. Bis dahin hatten die örtlichen Vereine in Eigenregie und ohne finanzielle Zuwendung  um die 3000 Arbeitsstunden geleistet, um das Gebäude zu sanieren und so die Möglichkeit geschaffen, Räume an die VHS und den Landkreis zu vermieten. Die verlässlichen Mieteinnahmen ermöglichten zusammen mit Sponsorengeldern und Einnahmen aus Aktionen einen steten Baufortschritt. Ohne das finanzielle Engagement der Gemeinde und LEADER hätte es indes noch Jahre gedauert, um aus zwei Klassenräumen und einem Flur einen Saal zu machen. Das war in Eigenregie nicht zu schaffen. Sobald die Gelder freigegeben waren, beauftragte die Gemeinde das Architekturbüro Wiebusch mit der Bauleitung. Die Zusammenarbeit zwischen beteiligten Firmen,  Projektleitung durch Bauamt,  Ingenieurbüro und örtlichen Vereinen lief so gut, dass von der Ausschreibung bis zur Fertigstellung gerade einmal fünf Monate vergingen. Stets waren alle Beteiligten daran interessiert, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln das Optimum zu erreichen und die vielfältigen Ideen zu realisieren. 

„Einfach gelungen! Der Saal sieht im Sonnenschein super aus. Es ist sehr schwer, für gute Ideen Projektträger und Co-Finanzierung zu finden. Toll, dass es hier so gut geklappt hat“, freute sich Anke Hesemann-Prenzler von der LAG. Begeistert zeigten sich auch der HBV-Vorsitzender Karl-Heinz Bellmer, der einen Abriss der  Geschichte seit 2005 gab. Ortsvorsteher Fritz Grieger  brachte die mühsame erste Zeit des Umbaus in Erinnerung und die unermüdliche Sponsoren-Suche. Nun gilt es, den Saal mit Leben zu füllen. Dafür gibt es inzwischen einen Kulturkreis. Sprecherin Tanja Grünefeld warb auch gleich für die nächsten Veranstaltungen.

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